Ihren eigentlichen Siegeszug machte die Corvette erst 1963 - die neue Generation - die so genannten Sting Rays, intern als Generation C2 bekannt. Von den Vorgängermodellen blieben nur die Motorenpaletten übrig. Alle anderen Teile wurden neu designt. Eine weitere Neuheit war, dass jetzt auch Coupes angeboten wurden. Vorher waren nur Cabrios und Roadster auf dem Markt. Ein Verkaufsschlager war dieses Coupe aufgrund seiner geteilten Heckscheibe besonders im ersten Jahr. Bereits ein Jahr später stellte Chevreolet die Herstellung der geteilten Heckscheibe wieder ein. Dafür wurden die Trommelbremsen durch Scheibenbremsen ersetzt und es gab natürlich mehr Hubraum und PS.
Zehn Jahre zuvor, nämlich am 30. Juni 1953, rollte die erste Corvette in Flint, Michigan vom Band. Der Name Corvette leitet sich von dem schnellen aber auch beweglichen Bootstyp "Korvette" ab. Nach großen Absatzschwierigkeiten wurde die Corvette an 1955 mit dem neuen V8 Motor ausgestattet (vorher war es ein Sechszylindermotor). 1958 gab es für die Corvette Doppelscheinwerfer, 1961 ein glattflächiges Heck und versenkten Heckleuchten. 1962 wurde der engmaschige Kühlergrill geschwärzt. Eine wichtige technische Entwicklung 1962 war die Vergrösserung des 1283 cid grossen V8- Motors auf 327 cid (5359 ccm) Hubraum.
Für das Modelljahr 2008 wurde die Corvette bezüglich Motor, Fahreigenschaften und Aussehen überarbeitet; davon ausgenommen bleibt die Corvette Z06.
Als nächstes folgt ein bildlicher Streifzug durch die Geschichte der Corvette:

